Studienfahrt der Medizinischen Informatik nach Lübeck

Studierende der Medizinischen Informatik der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) besuchten die Jahrestagung zum Thema „Interdisziplinäre Forschung für die Patientenversorgung der Zukunft“.

Studierende der Medizinischen Informatik und des Masterstudienganges Informatik mit Prof. Dr. Palm (rechts) vor dem Tagungsgebäude der GMDS 2013 in Lübeck.
Studierende der Medizinischen Informatik und des Masterstudienganges Informatik mit Prof. Dr. Palm (rechts) vor dem Tagungsgebäude der GMDS 2013 in Lübeck.

Das „Regensburg – Medical Image Computing“, kurz ReMIC der OTH Regensburg organisierte vor Kurzem eine Studienfahrt nach Lübeck. Schwerpunkt der Fahrt war der Besuch der 58. Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) mit dem Hauptthema: „Im Focus das Leben – Interdisziplinäre Forschung für die Patientenversorgung der Zukunft“.

In wissenschaftlichen Sessions, in Workshops, an Posterständen und auf der Industrieausstellung konnten die Studierenden das volle thematische Spektrum der Medizinischen Informatik erfahren: von Assistierenden und mobilen Gesundheitstechnologien über eHealth und Gesundheitstelematik, der Modellierung von Systemen und Prozessen, der Digitalen Archivierung von Krankenakten bis hin zu Informationssystemen im Gesundheitswesen und Medizinischer Bild- und Signalverarbeitung.

Die Anreise der zehn Studierenden in den hohen Norden erfolgte Tags zuvor mit der Bahn, so dass am Montag schon früh das Tagungsprogramm besucht werden konnte. Die Gruppe wurde von Prof. Dr. Palm, Studienfachberater der Medizinischen Informatik und Leiter des ReMIC, begleitet. Die Fakultät Informatik und Mathematik der OTH Regensburg unterstützte die Fahrt finanziell.

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Medizintechnik auf Oberpfalztag: Vorsprung durch Innovation

Präsident der OTH Regensburg, Prof. Dr. W. Baier erläutert die Zusammenarbeit der Hochschulen. Quelle: OTH Regensburg
Präsident der OTH Regensburg, Prof. Dr. W. Baier erläutert die Zusammenarbeit der Hochschulen. Quelle: OTH Regensburg

In Kooperation mit den Ostbayerischen Technischen Hochschulen Amberg-Weiden und Regensburg sowie dem Unternehmen BHS Corrugated Weiherhammer lud das Regionalmarketing Oberpfalz interessierte Fach- und Führungskräfte ein.

Um Wege und Möglichkeiten, wie Unternehmen das Thema Innovation für ihren Geschäftserfolg nutzen können, ging es beim Oberpfalztag 2013 „Vorsprung durch Innovation“ (Nachbericht siehe Link).

In verschiedenen Panels konnten sich die rund 150 Tagungsteilnehmer nach persönlichem Interesse für einen Vortrag entscheiden. Die Fachvorträge zu den Themen Innovationen in der Energietechnik und Innovationen in der Medizintechnik bestritten gemeinsam Professoren der Ostbayerischen Technischen Hochschulen Amberg-Weiden und Regensburg. „Die Hochschulen haben ihre Ressourcen gebündelt und ihre Kompetenzen zusammengeschlossen“, bestätigten auch die beiden Präsidenten Prof. Dr. Wolfgang Baier (OTH Regensburg) und Prof. Dr. Erich Bauer (OTH Amberg-Weiden). Als Beispiel wurde ein geplanter, gemeinsamer Masterstudiengang in der Medizintechnik genannt.

Prof. Dendorfer erläutert das Regensburg Center of Biomedical Engineering. Quelle: OTH Regensburg
Prof. Dendorfer erläutert das Regensburg Center of Biomedical Engineering. Quelle: OTH Regensburg
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Re-MIC „Hands-On“ bei „40 Jahre Informatik“ an der OTH Regensburg

Mit 24 Studierenden fing im Jahr 1973 alles an, heute, 40 Jahre später, sind an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) 1.241 Informatik-Studierende eingeschrieben. Die wichtigsten Stadien dieser Entwicklung hat die Mittelbayerische Zeitung zusammengefasst.

Mit Start zum Wintersemester 2008/09 ist der bayernweit einmalige Bachelorstudiengang „Medizinische Informatik“ noch vergleichsweise neu im Reigen der Informatikstudiengänge – und sehr erfolgreich. Neben modernster Ausbildung in Zusammenarbeit mit der medizinischen Fakultät der Universität Regensburg arbeiten Professoren, Doktoranden und Abschlußarbeiter interdisziplinär an innovativen Forschungsprojekten.

Medizindoktoranding Rebecca Wiesmüller erläutert das interterdiziplinäre Forschungsprojekt des Re-MIC; Quelle: OTH Regensburg, Öffentlichkeitsarbeit
Medizindoktorandin Rebecca Wiesmüller erläutert das intertdiziplinäre Forschungsprojekt des Re-MIC; Quelle: OTH Regensburg, Öffentlichkeitsarbeit

Den aktuellen Stand eines dieser kooperativen Forschungsprojekte präsentiert der spanische Re-MIC Doktorand Carlos Serra zusammen mit der Medizindoktorandin Rebecca Wiesmüller im Rahmen des „Tag der offenen Labore“ (siehe Bilder).

Wenn Sie mehr wissen wollen: der Artikel der OTH Regensburg erläutert weiteres. Die Mittelbayerische Zeitung hat eine Fotostrecke veröffentlicht.

Rebecca Wiesmüller und Doktorand Carlos Serra erläutern eine Simulation für Operationen an der Hand. Foto: Louisa Knobloch, Mittelbayerische Zeitung

Fachworkshop „Biomechanik“ geht unter die Haut

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  • Workshop Biomechanik
  • Freitag 29. November 2013, 14-18 Uhr
  • Hörsaal des Asklepios Klinikums Bad Abbach
  • Flyer der Veranstaltung
  • Eine Veranstaltung der Orthopädischen Klinik der Universität Regensburg und des Regensburg Center of Biomedical Engineering

Die Biomechanik des Körpers ist ein zentrales Thema bei jeder orthopädischen und unfallchirurgischen Versorgung eines Patienten.

Gerade im Lauf einer Orthopädisch-Unfallchirurgischen Weiterbildung gibt es jedoch viele ungeklärte Fragen: Wieso gibt es Spongiosaschrauben und was ist der Unterschied zu einer Kortikalisschraube? Wozu werden Neutralisationsplatten verwendet? Was sind Kräfte und Momente und welche Auswirkungen haben diese. Wie entsteht ein Schmierfilm und welchen Einfluss hat dies auf den Abrieb? Was steckt hinter Tribologie und warum muss jeder erfolgreiche Hüftchirurg den Unterschied zwischen femoralem und globalem Offset kennen?

Zusammen mit dem Regensburg Center of Biomedical Engineering (RCBE) lädt die Orthopädische Klinik der Universität Regensburg zum Startschuss einer Vorlesungs- und Workshopreihe rund um die Biomechanik ein. Wir wollen Sie aktiv in diese Veranstaltung einbinden. In Workshops nach den wissenschaftlichen Vorträgen werden die Veranstalter Biomechanik für Sie erfahrbar machen.

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GAMMA Workshop – Ganganalyse macht halt in Regensburg

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Der Verband GAMMA (Gesellschaft für die Analyse menschlicher Motorik und ihrer klinischen Anwendung) veranstaltete am 08. und 09. November 2013 einen Mitgliederworkshop in Regensburg. Ausrichter waren die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg (Tim Weber, Fakultät Maschinenbau, Labor für Biomechanik), das Universitätsklinikum Regensburg (Silvia Dullien, Lehrstuhl für Orthopädie, Labor für Gang- und Bewegungsanalyse), die Universität Regensburg (Dr. Heiko Gaßner, Institut für Sportwissenschaft, Labor für Bewegungsanalyse) sowie das Regensburg Center of Biomedical Engineering (Dr. Alexander Leis, Geschäftsleitung RCBE).

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Mehr als 30 Ganganalyse-Experten – dazu zählen Ärzte, Sportwissenschaftler, Ingenieure und Physiker – aus Deutschland, Österreich und der Schweiz diskutierten über anwendungsrelevante Themen im Bereich der klinischen Ganganalyse. Zu den Inhalten des zweitägigen Workshops gehörten Fachvorträge zur muskuloskelettalen Modellierung (Dipl.-Ing. Tim Weber), zur Biomechanik des Fußes (Dr. med. Jürgen Götz) und zu statistischen Fragestellungen (Dipl.-Math. Florian Zeman). Weiterhin wurde den Teilnehmern im GAMMA3CIP-Pool der Fakultät Maschinenbau eine anwendungsorientierte Einführung in die Datenauswertung mit der Hauptkomponenten-analyse gegeben und die muskuloskelettale Simulation anhand des AnyGait-Modells erklärt.Nicht zuletzt stellten Mitglieder der GAMMA ihre aktuellen Projekte zur klinischen Ganganalyse vor, die anschließend im Plenum diskutiert wurden. Finanziell wurde diese Veranstaltung unterstützt von AnyBody Technology und der Prophysics AG.

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