Save the Date: Workshop “Healthcare Information Triangle”

Am 25. und 26. Februar 2016 findet in Zusammenarbeit zahlreicher Partner (u.a. RCBE / OTH Regensburg) an der OTH Weiden der zweitägige, englischsprachige Workshop “Healthcare Information Triangle” statt, der in den Bereichen Digitalisierung, Biomechanik, Sensorik, Patientensicherheit und Bildgebende Diagnostik informieren und zur Mitarbeit auffordern will.

Ein erstes Programm wird Ende Oktober 2015 verfügbar sein. Auf der Seite: HIT (siehe auch Menü) halten wir Sie auf dem Laufenden.

>> Save the Date Flyer in Deutsch und Tschechisch <<

Kooperative Promotion von Dr. Tim Weber (Biomechanik) abgeschlossen

Am Mittwoch, 17. Juni 2015 wurde Dr. Tim A. Weber seine Doktorwürde von der Universität Groningen in den Niederlanden für seine Arbeit: “The Biomechanical Outcome after Total Hip Replacement. Quantitative biomechanical evaluation of Computer-Assisted Femur First Total Hip Replacement” verliehen.
Seine Arbeit entstand in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Orthopädie des Klinikums der Universität Regensburg (Prof. Joachim Grifka, Prof. Tobias Renkawitz), dem University Medical Center Groningen/Universität Groningen (Prof. Bart Verkerke, Prof. Sjoerd Bulstra) und dem Labor für Biomechanik, RCBE (Prof. Dendorfer). Dr. Webers Arbeit hat den Grundstein für die enge Kooperation mit dem Lehrstuhl für Orthopädie der Universität Regensburg (Prof. Grifka) gelegt, die auch in mehreren Projekten des LBM erfolgreich weitergeführt wurde und wird.
Im Anschluss an eine erfolgreiche Verteidigung mit internationalen Experten aus der Biomechanik und Orthopädie wurde ihm der Titel in einer traditionellen Zeremonie verliehen. Die über 400 Jahre alte Universität Groningen gehört zur globalen Elite mit einer Einstufung in die Top 100 der Shanghai ARWU und die QS World University Rankings, zwei der einflussreichsten Ranglisten in der akademischen Welt. Die herausragende wissenschaftliche Qualität von Dr. Webers Arbeit resultierte bis jetzt in sechs peer-review Artikeln in Top 50% Journals, sowie in neun Konferenzbeiträgen.
Das RCBE freut sich und beglückwünscht Dr. Tim A. Weber!

Von links nach rechts: Prof. Misra, Prof. Diercks, Dr. Sharma, Prof. Valstar, Prof. Verkerke (Doktorvater), Dr. Tim A. Weber, Prof. Dendorfer (Doktorvater), Prof. Bulstra (Doktorvater), Prof. Verdonschot, Prof. Hammer

TWO Wissenswoche im Zeichen der Medizinischen Informatik im RCBE

Prof. Dr. Axel Doering eröffnete den ersten Tag der “TWO (Technologie- und Wissenschaftsnetzwerk Oberpfalz) Wissenswoche”, einer Veranstaltung für Studierende der OTHs Amberg-Weiden und Regensburg, die Studierende aus Amberg und Weiden nach Regensburg bringt und umgekehrt. Nach einer ersten Veranstaltung in 2014 standen die beiden Fortbildungstage in Regensburg in diesem Jahr ganz im Zeichen der Medizinischen Informatik.

WW-Freitag
Prof. Doering (r) mit der Studierendengruppe aus den OTHs AW und R

Am Freitag, 12. Juni 2015 arbeitete Prof. Doering mit den Teilnehmern an einer flexibel programmierbaren “eHealth Sensor Plattform“, die basierend auf einem Arduino System erste eigene Schritte in die Geräteprogrammierung ermöglich-ten. Über Monate hinweg vorbereitete Software unterstützte die Studierenden bei ihrer Programmierung.

Matthias Semmelmann
Matthias Semmelmann zu “Hough Transformation”

Am Samstag, 13. Juni 2015 konnten die Studierenden von Prof. Dr. Christoph Palm näheres zu Medizinischer Bildverarbeitung erfahren. Er eröffnete den Samstag mit einer Einführung in die Bildregistrierung. Der ReMIC Mitarbeiter Matthias Semmelmann erklärte danach die Verwendung der “Hough Transformation” zur Erkennung von geometrischen Objekten in Bildern.

Arbeit an med. Bildverarbeitung
Studierende bei der Registrierung eines Rattenhirns am Computer

Nach einer kurzen Einführung in ITK nach der Mittagspause, sollten die Studierenden am Nachmittag am Computer einen Bildstapel eines Rattenhirns registrieren. Um den Einstieg zu erleichtern, konnten sie hierfür auf ein vorgefertigtes Visual Studio Projekt von Hr Semmelmann zurückgreifen. In diesem waren verschiedene Aufgaben zu erledigen, wie Farbbild in Graubild umwandeln oder Teile des Bildes ausschwärzen. Danach konnte der Bildstapel registriert werden. Das 3D-Volumen wurde dann in Slicer begutachtet


Impressionen:

MINT-EC zu Gast im RCBE

logoMitglieder des Vereins MINT-EC aus Deutschland und Österreich, eines nationalen Excellence-Schulnetzwerk mathematisch-naturwissenschaft-licher Schulen, waren am 5. Juni 2015 zu Gast im RCBE, um sich über Medizintechnik / Medizininformatik informieren zu lassen.

Der Termin wurde von Felix Klinger organisiert, Student des Bachelorstudiengangs Biomedical Engineering an der OTH Regensburg. Nach einem kurzen Überblick über die Forschungs- und Studiensituation an der OTH Regensburg hatten die Schüler und Studierenden Gelegenheit, sich die RCBE Labore anzusehen.

Prof. Dr. Christoph Palm zeigte anhand der Forschungstätigkeit im ReMIC, wie medizinische Bildverarbeitung in der Praxis aussieht und wie Studierende auf allen Ausbildungsniveaus an spannenden Projekten mitarbeiten können und beantwortete Fragen der interessierten Schüler und Studierenden.

Doktorand Simon Groß bot einen Einblick in die Arbeit des Labors für Biomechanik von Prof. Dr. Sebastian Dendorfer.

MINT-EC Gäste zusammen mit Prof. Dr. C. Palm (2.v.r.) und Dr. A. Leis (r.); Bildquelle: Felix Klinger

Am Samstag, 6. Juni 2015, konnte die Gruppe in der Fakultät Maschinenbau Einblick gewinnen, was das RCBE MicroCT für die Forschung bedeutet. Bei einer Live-Aufnahme vor Ort demonstrierte Prof. Dr. L. Krenkel, wie – oftmals erstaunlich – ganz alltägliche Dinge “von innen” aussehen.

RCBE weiht DFG gefördertes MicroCT Gerät ein

GE v tome xs
Copyright© 2015 General Electric Company

Am 21. Mai 2015 lud das RCBE zur Eröffnung des interdisziplinär verwendbaren  Micro CT GerätsGE v|tome|x s” ein, das sich in der Fakultät für Maschinenbau der OTH befindet. Ein gemeinsam angetretenes Konsortium aus 11 Antragstellern aus Universität, medizinischer Fakultät und OTH Regensburg konnte einen DFG Großgeräteantrag für sich entscheiden. Die Hälfte des gesamten Kaufpreises (rund 1/2 Mio. Euro) konnte so eingeworben werden, die andere Hälfte wurde durch das Technologie- und Wissenschafts-netzwerk Oberpfalz (TWO) des Freistaats Bayern finanziert.

Das Gerät wird dem Campus Regensburg für Forschungsaufgaben zur Verfügung stehen. Das RCBE und die OTH rechnen mit einer Integration in künftige Forschungsprojekte und Entwicklungsaufträge. Zudem werden auch Aufträge von Firmen entgegengenommen.

Für viele Themen aus unterschiedlichsten Disziplinen ist es entscheidend, zu wissen wie es “im Inneren” eines Exponates aussieht. Normalerweise werden hierfür zur Untersuchung Methoden verwendet, die das Exponat zerstören oder verändern. Das mit Röntgenstrahlung arbeitende Micro CT hingegen kann das verborgene Innenleben von Untersuchungsobjekten sichtbar machen, ohne dass es zur Schädigung oder Zerstörung kommt. Spezielle Vorbereitung wie bei z.B. bei der Raster Elektronenmikroskopie ist gleichfalls nicht nötig.

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RCBE bei Nacht. Schafft. Wissen. 2015

Am Freitag, 24. April 2015 öffnet das RCBE zum dritten Mal mit dem Motto “Menschen, Modelle, Innovationen” seine Pforten, um Interessierten spannende Einblicke in die Forschung zu ermöglichen

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Suchen Sie auf der Seite von NACHT. SCHAFFT. WISSEN. 2015 nach dem RCBE.

Schauen Sie vorbei!!


Foto: Stadtmarketing Regensburg GmbH, NACHT.SCHAFFT.WISSEN.

“Orthopedics meets Engineering”

Was tun, wenn Kunstgelenke in die Jahre kommen?

Internationales Expertentreffen für Wechseloperationen von Knie- und Hüft-prothesen in Regensburg

Jedes Jahr werden in Deutschland rund 300.000 Hüft- und Knieprothesen implantiert. Nach 12 bis 18 Jahren müssen die Kunstgelenke oftmals ausgetauscht werden. Ein Eingriff für spezialisierte Experten aus der Orthopädischen Chirurgie. Die Besten davon haben sich Mitte März beim internationalen „Regensburger Revisions Symposium“ der Orthopädischen Universitätsklinik und des Regensburg Center of Biomedical Engineering an der OTH Regensburg getroffen.

Die Haltbarkeit eines künstlichen Gelenkersatzes ist von vielen Faktoren abhängig. Neben Patientenaktivität und –gewicht spielen auch die patientenindividuelle Anatomie, die Operationstechnik und die verwendeten Implantate bei der Erstoperation eine entscheidende Rolle für die Haltbarkeit. Moderne Hüft- und Kniegelenk-Prothesen haben heute eine mittlere Haltbarkeit von 12-18 Jahren.

Ortho-Eng-Grifka-Renkawitz-Dendorfer
Prof. Dr.med. Grifka, Prof. Dr.med. Renkawitz, Prof. Dr.-Ing. Dendorfer (v.l.)

Doch was tun, wenn sich die Knie- und Hüftgelenksprothesen lockern? Antworten darauf gaben beim „Regensburger Revisionssym-posium“ der Orthopädischen Universitätsklinik Regens-burg und des “Regensburg Center of Biomedical Engineering” Professor Dr. Joachim Grifka, Professor Dr. Tobias Renkawitz und Professor Dr. Sebastian Dendorfer  zusammen mit dem „who is who“ der internationalen Experten aus der Orthopädischen Chirurgie, Unfallchirurgie und Biomechanik.

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